Meistere Deinen Alltag

Meistere Deinen Alltag

Es gibt Tage, da nimmst Du Dir morgens (wieder mal) vor, dass Du Dich heute mehr bewegen wirst, dass Du Dir heute einen Smoothie machst, dass Du heute mal einiges anders machst … und dann kommt Dir Dein Alltag dazwischen.

Du kommst zu spät nach Hause
🛒 Du musst noch schnell einkaufen
👩👧👦 die Kinder irgendwo hin fahren,
😴 Du bist müde
😠 Du hast Hunger
🙄 Du hast überhaupt keine Lust noch irgend etwas zu tun

Es ist wieder einer dieser Tage …
… Du hast keine Lust, keine Zeit und Du willst einfach nur Deine Ruhe haben …

Aber Du weißt genau, dass das so nicht weitergehen kann, Du möchtest wieder mehr Energie haben, gerade jetzt wo Herbst und Winter wieder vor der Tür stehen und Du sowieso träger wirst.

Es fällt Dir schwer, Dich immer wieder aufs Neue zu motivieren, es fällt Dir schwer neue Angewohnheiten längere Zeit beizubehalten, es fällt Dir schwer die Zeit für Bewegung, gesunde Ernährung und vor allen Dingen für Dich zu finden!

Du bist genervt und verzweifelt, aber Du weißt nicht wie Du aus diesem Hamsterrad rauskommen sollst!

😃 Aber wir wissen es 😃

… und wir möchten unser Wissen mit Dir teilen und zwar in einer 3-teiligen Videoreihe

➡️➡️ In Video 1 geht es um die Bewegung und wir klären die Fragen:

✔️ Wie kannst Du Deinen Alltag besser planen?
✔️ Wie kannst Du Deine Kraft, Ausdauer & Energie verbessern?
✔️ Wie kannst Du Deinen inneren Schweinehund zu Deinem Freund machen?
✔️ Wie kannst Du Deine persönlichen Ziele langfristig erreichen?

➡️➡️ In Video 2 geht es um die Ernährung und wir schauen uns die häufigsten Fragen & Probleme an:

✔️ Welches Essen tut Dir gut?
✔️ Wie kannst Du Deine Ernährung umstellen?
✔️ Was kann Rohkost für Dich tun?
✔️ Welche Fehler kannst Du bei einer Ernährungsumstellung vermeiden?

➡️➡️ In Video 3 geht es um Deine Motivation und um Deinen Alltag und wir klären die Fragen:

✔️ Wie kannst Du Dich im Alltag besser motivieren?
✔️ Wie kannst Du Deine festgefahrenen Muster hinter Dir lassen?
✔️ Wie kannst du neue Gewohnheiten in Deinen Alltag einbauen?
✔️ Wie können Dir Deine Emotionen beim Erreichen Deiner Ziele helfen?

MELDE DICH JETZT KOSTENFREI ZUR 3-TEILIGEN VIDEOREIHE
„MEISTERE DEINEN ALLTAG“ UND LERNE DIE SCHRITTE,
DIE FREUDE & POWER IN DEINEN ALLTAG BRINGEN!!!

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Meistere Deinen Alltag

Der ultimative Energiekick

Der ultimative Energiekick

Weisst Du, wie Du mit Deinem Smoothie den ultimativen Energiekick bekommst?

Ein frisch zubereiteter Smoothie enthält sehr viele Vitalstoffe und ist sehr gut verträglich, da die Pflanzen-Inhaltsstoffe durch das schnelle Mixen Deiner Zellen zur Verfügung steht und somit gut und schnell vom Körper aufgenommen werden können. Ein guter Hochleistungsmixer sorgt dafür, dass die Zellulose der Zellwände aufgebrochen wird und Blätter, Stiele und Kerngehäuse sehr fein zermahlen werden. So wird Dein Smoothie cremig und leichter zu verdauen.

Wenn Du noch mehr Energie bekommen möchtest, mixe einen TL Kokosöl mit Deinem Lieblingssmoothie. Damit kurbelst Du Deinen Stoffwechsel an. Außerdem regst Du mit diesem gesunden Zusatz die Fettverbrennung an und normalisierst Deine Körperfettwerte.

Da dieses Öl schnell vom Körper aufgenommen wird, dient es als schnellen Energieträger. Das ist der ultimative Energiekick.

Der ultimative Energiekick

Hier ein schnelles Rezept für Dich

100 g Feldsalat
2 reife Bananen
1 EL kaltgepresstes Kokosöl
1/2 Bund Rucola
1/2 Bund Petersilie
1 kleine geschälte Zitrone
300 ml Wasser

🌴 Mixe das Ganze, lehne Dich zurück und genieße 🌴 Vergiss aber nicht, jeden Schluck gut einzuspeicheln und erst dann zu schlucken.

Der ultimative Energiekick

Nutze noch die Wildkräuter, die es im Moment bei uns gibt. Du findest noch viel Brennnesseln, sie sind genauso wie das Kokosöl ein super Energielieferant und geben Dir im Smoothie den optimalen Chlorophyll-Kick. Chlorophyll ist sozusagen die „gespeicherte Sonnenenergie“ im Blattgrün und sorgt dafür, dass Deine Zellen mit Sauerstoff versorgt werden. Da Wildkräuter nicht hoch gezüchtet werden, bekommst Du hier eine geballte Ladung an Chlorophyll/Sauerstoff.

Wenn Du mehr Smoothie-Rezepte möchtest, melde Dich hier gleich an, um dein Geschenk zu bekommen.

Smoothie-Button

Ich habe eine geschlossene Gruppe “Balance finden & neue Gewohnheiten” gegründet, der Du gerne beitreten darfst. In diesem geschützten Rahmen findest du Gleichgesinnte, Tipps & Anregungen für deine neue Lebensweise. Außerdem findest Du auf FitnRaw sowohl Ideen für Bewegung als auch für Ernährung.

Aloha!

Deine Nelly

Das Multitalent Kokosöl

Das Multitalent Kokosöl

Hast Du  in deinem Badezimmer ein Tiegelchen und Cremetöpfchen nach dem anderen herumstehen und denkst Dir manchmal, ob es nicht auch schlichter geht?

Wir essen vielleicht rohköstlich, wir essen vegan, wir achten auf biologische Herkunft, wir fasten vielleicht gelegentlich und machen Detox für körperliche und geistige Reinheit, sammeln begeistert Wildkräuter, smoothen und entsaften, was das Zeug hält aber andererseits schmieren wir uns Chemie auf die Haut und ins Gesicht?

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Mal ehrlich, so ganz ohne Gesichtscreme oder Bodylotion, da würde was fehlen, oder?

Vielleicht benutzt du schon hochwertigere biologische Pflege, aber auch hier sind die Inhaltsstoffe  teilweise ellenlang und nicht immer ohne.

Auch wenn wir die Pflegeprodukte nur äußerlich auf die Haut schmieren, heißt das nicht, dass nicht alle, wirklich alle Stoffe auch in deinen Körper gelangen.

Du merkst das sehr schnell: Du trägst die Creme auf und in Windeseile ist sie eingezogen und alles was zurückbleibt, ist ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Aus den Augen aus dem Sinn. Alles gut, denken wir uns.

Wo ist sie aber hin, unsere Creme? Unser größtes Organ, unsere Haut, hat sie absorbiert und verteilt nun die Stoffe in unserem Körper.

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Welch aggressive und teilweise gesundheitsgefährdente Stoffe in den konventionellen Drogerie-Produkten enthalten sind, ist gruselig und klingt oft nach einem Chemiebaukasten.

Nimm Dir also Zeit und befasse Dich unbedingt auch mit den Dingen, die Dich nicht nur von innen sondern auch von außen erstrahlen lassen und schmiere dir nur Dinge auf die Haut, die Du auch bedenkenlos essen würdest.

Deine Haut dankt es dir, wenn Du sie nicht mit Inhaltsstoffen überfrachtest, denn sie wird sehr schnell zickig und reagiert vielleicht mit allergischen Reaktionen oder unreiner Haut.

Umso besser, dass es in der Natur einige Tausendsassa Produkte gibt, die sich als wahre Multitalente erweisen: Dazu gehören unbedingt das Multitalent Kokosöl, aber auch andere kaltgepresste Öle (wie beispielsweise Avocadoöl, Macadamiaöl, Aprikosenöl, Mandelöl, Arganöl, Granatapfelkernöl, Wildrosenöl). Auch frische Aloe Vera, Gurke, Wassermelone oder Papaya sind großartig.

Heute aber zu meinem Favoriten, dem Kokosöl (auch Kokosbutter genannt) – die Rohkostpflege für die Haut!

Das Multitalent Kokosöl

Sicherlich steht auch ein Töpfchen köstliches Kokosöl in deiner Rohkost-Küche und Du weisst, dass dieses eine einmalige Fettzusammensetzung aufweist. Ein Spitzen-Zeug! Denn wie bei den meisten Dingen im Leben sind die inneren Werte das, worauf es ankommt:

Kokosöl mit seiner wertvollen Laurinsäure wirkt antioxidativ, antiviral, antimikrobiell, antibakteriell und anti-fungzid und selbst Zecken fürchten sich vor den vielen guten Eigentschaften und nehmen reisaus oder reisen gar nicht erst an. Benutze es als Hautcreme, Conditioner, als Bodylotion, Rasiercreme, Makeup-Entferner oder Gesichtsreinigung aber auch als Duschöl!

In Verbindung mit Wasser emulgiert das Pflanzenfett zu einer geschmeidigen Konsistenz und zieht gut ein, ohne eine glänzende Haut zu hinterlassen. Alles was es hinterlässt ist ein gut befeuchtetes, angenehm-leichtes Hautgefühl! Und riecht unheimlich fein.

Ich nehme jeden das Kokosöl als Augenmakeup-Entferner, in dem ich das Öl auf ein befeuchtetes Wattepad gebe und vorsichtig die Augenpartien abschmincke. Auch benutze ich es als Körperlotion direkt nach dem Duschen, wenn die Haut noch warm und feucht ist. Aber auch Ölziehen ist eine meiner regelmäßigen Anwendung mit Kokosöl (dazu gibt es bald einen eigenen Beitrag).

Das Multitalent Kokosöl

Verrätst Du mir wie Du das Kokosöl benutzt? Ich bin gespannt.

Aloha!

Deine Nelly

Ab 03. Januar 2017 wieder da

Ab 03. Januar 2017 wieder da

Ab Dienstag den 03.01.2017 sind wir mit dem Bistroh Rohköstlich und dem Vitalkostshop wieder für Dich da.

Bitte beachte unsere neuen Öffnungszeiten:
Wir werden Dienstags und Mittwochs von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr nur Torten und Getränke anbieten.

Das normale BistRoh-Geschäft (mit unserer neuen Speisekarte) läuft Donnerstags und Freitags. Wir öffnen an diesen beiden Tagen wie üblich um 10.00 Uhr, bleiben aber für unsere Gäste jetzt bis 20.00 Uhr.

Sowohl der Shop als auch das BistRoh haben die gleichen Öffnungszeiten.

Endlich geht es wieder los. Ich freue mich für dich, die besten Lebensmittel zu finden, durch Märkte zu stöbern und Spezialitäten zu entdecken. Ich freue mich, dich auch 2017 auf deinen Weg zu einem gesunden Lifestyle zu begleiten und zu motivieren.

ab 03. Januar wieder da

Ich freue mich auf ein aufregendes, freundschaftliches und friedvolles Jahr mit dir.

Schönes und gesundes neues Jahr 2017!

Aloha!

Interview mit Ruth Krasny

Mittwochs-Interview

Interview mit Ruth Krasny

Interviewfragen an Ruth Krasny, Fachberaterin für holistische Ernährung, Raw food Chef & Instructor in Pastry Arts Unbaked bei www.rawsolution.de

Ruth, ich freue mich sehr, dass du dich bereit erklärt hast, dich meinen Interviewfragen zu stellen. Wir haben uns auf der Rohvolution® in Mülheim kennen gelernt und der Funke ist gleich übergesprungen. Umso mehr freue ich mich, dass du meiner RohKöstlich-Interview-Reihe beiwohnst. Stell dich doch mal bitte meinen Lesern kurz vor.

Danke, Nelly für die lieben Worte. Ja, es hat gefunkt, das kann ich bestätigen.

Ich bin 1972 in Österreich geboren, habe nach Schule und Studium lange im Ausland gearbeitet und bin dann vor ca. 14 Jahren in Deutschland gelandet. Hier habe ich vor ein paar Jahren die Ausbildung zum Fachberater für holistische Gesundheit absolviert, mich auf die Zubereitung veganer Rohkost spezialisiert und mich in den USA zum Rawfood Chef & Instructor und in Pastry Arts Unbaked ausbilden lassen. Seither habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und es erfüllt mich mit viel Glück und Freude.

Interview mit Ruth Krasny

Gesunde Ernährung ist für dich seit jeher ein wichtiges Thema. Wann und wie bist du zu dem Entschluss gekommen, die vegane Rohkosternährung in dein Leben zu integrieren?

Hmmm … das war weniger ein fester Entschluss, es war eher ein fließender Übergang. Ich habe unbewusst immer schon sehr Rohkost betont gegessen. Da ich aber von der bunten Vielfalt der Gourmet Rohkost sehr begeistert war, habe ich täglich zubereitet, Rezepte entwickelt und bin kreativ durchgebrannt dabei. Naja, irgendwer musste die leckeren Dinge ja auch essen; und so habe ich meinen Herd so gut wie nie mehr benutzt und auch nicht mehr benötigt. Irgendwann ist meine Küche aufgrund der neuen Geräte und Zutaten aus den Nähten geplatzt und so mussten alle Kochutensilien diesen weichen – also habe ich seither sowieso keine Möglichkeit mehr zu kochen. Und ganz ehrlich ich vermisse nichts. Ganz im Gegenteil, ich habe so viele neue leckere Dinge kennengelernt – eine Bereicherung, die ich nicht mehr missen möchte.

Glaubst du, dass eine 100-prozentige Rohkosternährung erstrebenswert und für jeden geeignet ist?

Erstrebenswert wäre ein hoher Anteil an Rohkost in der täglichen Ernährung grundsätzlich für jeden. Wie hoch der Anteil  liegt, ist individuell ganz unterschiedlich. Es sollte eine gesunde Ernährung sein, die für jeden anders aussehen kann. Jede Ernährungsform bietet die Möglichkeit, wenn sie wohlüberlegt praktiziert wird, gesund zu sein. Für mich persönlich ist es eben Rohkost. Man sollte sensibel auf seinen Körper hören und herausfinden was einem guttut, womit man die meiste Energie generiert und womit man sich persönlich wohlfühlt. Daher würde ich eine 100-prozentige Rohkosternährung nicht pauschalisieren.

Welche Veränderungen hast Du psychisch und physisch durch die Rohkost festgestellt?

Ganz ehrlich, so komisch es auch klingen mag – erstmal keine, da ich auch zuvor wie gesagt schon sehr auf der gesunden Seite war – ob in der Ernährungsweise oder in sportlicher Hinsicht. Ich hatte noch nie im Leben irgendein körperliches oder mentales Problem, geschweige denn war ich jemals krank. Im Nachgang merke ich lediglich, dass wenn ich mal etwas Gekochtes esse, ich mich nicht so wohl fühle und es mich in ein kleines Leistungstief zieht. Ich verliere durch den längeren Verdauungsvorgang Energie und diesen Zustand mag ich einfach nicht. Sonst ist alles wie vorher. Ich habe weder zu- noch abgenommen, fühle mich wie immer sehr energiegeladen und bin einfach ein glücklicher Mensch.

Was muss man aus deiner Sicht bei einer Umstellung auf Rohkost besonders beachten?

Auf jeden Fall erstmal entspannt bleiben. Nichts überstürzen und sich nicht selbst in eine Ecke drängen.

Viele Menschen, die ich kennenlerne, eifern irgendwelchen Rohkost-Heroes nach, kennen ihr eigenes Ziel nicht, informieren sich meist nur spärlich und tun einfach das, was andere sagen, ohne reflektiert zu überprüfen. Irgendwann kommt dann Frust auf, wenn es nicht so läuft wie erwartet. Eine Umstellung bedeutet Neuerung und Veränderung – und das braucht Zeit.

Man sollte Step by Step voranschreiten und langsam gesunde Dinge in sein Leben integrieren. Kleine Ziele setzen, vielleicht mal eine ungesunde Mahlzeit durch Rohkost ersetzen, oder einen Rohkosttag einlegen usw. Zu Beginn wäre es von Vorteil eher faserarme Rohkost zu sich zu nehmen, um den Verdauungsbeschwerden, die sich bei falscher Praxis bemerkbar machen, aus dem Weg zu gehen. Auch sollte man, aus lauter Freude über die bunte Vielfallt der Rohkostküche, nicht alles durcheinander essen. Die richtige Nahrungsmittelkombination finde ich sehr wichtig.

Was möchtest du Rohkost-Anfängern empfehlen?

Das WARUM und sein ZIEL kennen. Sich ausreichend INFORMIEREN und NICHTS ÜBERSTÜRZEN. Hat man sich vor der Umstellung eher suboptimal ernährt, KLEINE ZIELE setzen und mit FASERARMER Rohkost beginnen, um die Verdauung nicht zu überfordern und GUT KAUEN.  GRÜNE SMOOTHIES täglich integrieren. GRÜN sollte die Farbe der Wahl sein – Salate, grüne Blätter aller Art, Kräuter und Wildkräuter. Obst immer im REIFEN Zustand essen – das ist auch oft ein Fehler, dass unreife Früchte verzehrt werden und sich Verdauungsprobleme einstellen. Und ganz ehrlich, wenn man mal Lust auf irgendetwas anderes hat, dann sollt man es zulassen. Mit dem Wissen, dass man am nächsten Tag wieder seinen gewohnten, gesunden Speisenplan verfolgt, ist doch alles in Ordnung.

Interview mit Ruth Krasny

Viele Menschen nehmen am Anfang einer Rohkostumstellung sehr stark ab und befürchten, dass sie nicht satt werden. Was würdest du ihnen empfehlen, um ihnen die Angst wegzunehmen, weiter Gewicht zu verlieren?

Satt werden wir in unserer Überflussgesellschaft definitiv immer. Wenn man jedoch die hochgezuckerten Lebensmittel gewöhnt ist, muss man sich erstmal langsam runterfahren und umgewöhnen.

Nach einem Rohkostessen fühlt man sich meist leicht und energiegeladen im Vergleich zu dem Völlegefühl der durchschnittlichen Nahrung. Dieses Gefühl und diese Schwere nach dem Essen ist uns vertraut, also fühlt es sich anfangs so an, als würde man nicht satt sein. Hinzu kommt die Abhängigkeit von überzuckerter Lebensmittel und künstlichen Zusatzstoffen, die dem Körper, ähnlich einer Droge, unbewusst fehlen und das Gefühl vermitteln, dass einem etwas fehlt und man nicht satt wird.

Zu Beginn der Umstellung können daher Avocados, Nüsse, Trockenfrüchte, reichhaltige Dressings, Cracker, Rohkostbrote usw. vermehrt integriert werden, um die gewünschte Sättigung zu erreichen. Chiasamen oder Leinsamen zum Beispiel eignen sich auch hervorragend, denn diese quellen sehr stark im Darm auf  und sorgen für eine nachhaltige Sättigung. Auch wenn man an Gewicht zulegen möchte, sollten Lebensmittel mit einer höheren Energiedichte bevorzugt werden wie gute Öle, Avocados, Bananen, Nüsse usw. Mit der Zeit stellt sich der Körper um und reguliert sich von alleine.

Du bildest in verschiedenen Einrichtungen Köche zum Thema „Zubereitung von Rohkost“ aus. Wie ist das Interesse sowohl von Seite der Küchenleitung als auch von den Gästen. Wie können sich meine Leser ein solches Training vorstellen?

Grundsätzlich wird diese Thematik immer gut angenommen, da gesunde Ernährung einfach immer präsenter wird. Dazu kommen Allergien, Intoleranzen, Unverträglichkeiten oder individuell bevorzugte Ernährungsformen, denen jede Küche früher oder später gerecht werden möchte oder muss. Das Interesse oder mehr die Neugierde der Köche ist natürlich riesig, da die Vorstellung, ohne Herd ein leckeres Gänge Menü zu zaubern, schwer ist. Wir arbeiten immer praktisch – Learning by Doing. Alleine schon Geräte wie Dehydratoren oder Hochleistungsmixer sind spannende Neuerungen in der herkömmlichen Küche. Neue unbekannte Zutaten sorgen immer für großes Staunen bei den Köchen genauso wie die Erkenntnis, nicht immer nur mit chemisch verarbeiteten Produkten sein Ziel zu erreichen. Die Gäste finden dieses Thema ebenso spannend und sind immer sehr begeistert und verwundert, was die vegane Rohkost zu bieten hat, und dass es sogar ein Gourmet Gänge Menü sein kann. Wir gehen in einem Training immer erst den Wochenplan durch und machen jeden Morgen eine Besprechung des Tagesablaufes. Ab dann wird gearbeitet und im laufenden Prozess die Theorie aufgearbeitet. Am Ende des Tages wird ein Plan für den nächsten Tag aufgestellt. Danach gibt es ein Briefing für das Servicepersonal und wenn alle Gäste eingetroffen sind, wird das Menü serviert.

Interview mit Ruth Krasny

Möchtest du mit meinen Lesern ein Einsteigerezept teilen, das Lust auf Rohkost macht?

Ein ganz simpler Brokkolisalat – ist extrem einfach und sehr lecker.

Brokkoli in kleine Röschen teilen und mit etwas Zitronensaft, Tamari und Olivenöl marinieren. Mit den Händen die Marinade gut „einmassieren“ und den Brokkoli bei Raumtemperatur einige Stunden stehen lassen. Dadurch wird dieser weich und bekommt eine kochähnliche Struktur. Im Dehydrator kann bei 42 Grad der Prozess beschleunigt werden.

Karotten und rote Paprika (brunoise) würfeln – das bringt dem Salat Crunch

Rosinen – verleihen die ausgleichende Süße

Gojibeeren – sorgen für eine sexy Optik

Alle Zutaten vermengen und mit einem Dressing nach Wahl verfeinern.

ROSMARIN-ORANGEN DRESSING (als Variante)

½ c Cashews, ½ c Wasser, 1 Orange, 2-3 TL Apfelessig, 2 TL fein gehackter, frischer Rosmarin, 1 TL Olivenöl, ½ TL Himalaya Salz, 1 Prise Zimt, 1 Prise Schabziger Klee

Alle Zutaten im Blender cremig verarbeiten.

Welcher Traum möchtest du dir unbedingt erfüllen?

Ich bin kein Mensch der großen Träume, denn manchmal ist wenig schon sehr viel. Ich wünsche mir, dass meine Familie und Freunde glücklich und gesund bleiben.

Du gibst Zubereitungskurse in der Nähe von Köln, du hast ein Rezeptbuch geschrieben. Wie sehen deine weiteren Projekte aus? Zurück nach Österreich?

Ja, so ungefähr in diese Richtung. Auf jeden Fall in die Nähe der Berge, da ich die Natur, die gute Luft dort, die Kletterfelsen, den Schnee und die sportliche Vielfalt liebe. Es könnte ein ganzheitliches Projekt mit Seminarhaus mit Zubereitungskursen, Rohkost Dinner, Catering … entstehen. Die Berge bieten Möglichkeiten für Wanderungen, Kräuterkunde und ein naturnahes ganzheitliches Erlebnis – so würde sich das Konzept abrunden. Ich bin ein großer Freigeist, inhaltlich sehr flexibel und daher nicht sehr verbissen. Ich strebe nicht so starr nach Zielen, jedoch kenne ich die Richtung.  Meist ergeben sich die besten Projekte spontan. Ja, ich lasse mich gerne treiben und finde das Passende für mich oder das Passende findet mich.

Vervollständige bitte diese Sätze:

Rohkost ist für mich … die Basis jeder Ernährungsform

Für Rohkost (würde ich gerne) Tag und Nacht in der Küche stehen und kreativ durchknallen

Außer Ernährung … ist Sport für mich unabdingbar.

Hast du ein persönliches Motto?

Around here i don’t look backwards for very long…I keep moving forward, opening up new doors and doing new things because I‘m curious…and curiosity keeps leading me down new path. Walt Disney – (Hier schaue ich nicht lange zurück. Ich laufe vorwärts, öffne neue Türen und tue neue Dinge, weil ich neugierig bin … und die Neugier hält mich auf den neuen Weg)

… and when nothing goes right – go left 🙂

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Vielleicht ergibt sich in Zukunft ein gemeinsames Projekt.

Danke liebe Nelly für das Interview. Gemeinsame Projekte sind immer eine schöne, bereichernde Sache für alle Seiten und ich denke wir finden einen guten Weg.

Interview mit Ruth Krasny

 

Pastinaken-Kürbispüree

Pastinaken-Kürbispüree

Kürzlich habe ich spontan ein Rezept entwickelt, das auf Anhieb allen geschmeckt hat und das möchte ich dir nicht vorenthalten. Diese Pastinaken-Kürbispüree wird dich verzaubern. Ich versuche meine Rezepte mit so wenig Aufwand und so wenig Zutaten wie möglich zu entwickeln. Für dieses Rezept benötigst du allerdings einen Hochleistungsmixer.

Pastinaken-Kürbispüree

Pastinaken-Kürbispüree (4-6 Personen)

4 große Pastinaken geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 kleiner Hokkaido-Kürbis entkernt und in grobe Stücke geschnitten
(ob du den Hokkaido schälst bleibt dir überlassen, es schmeckt so oder so)
1 Tasse Cashew
Wasser (vorsichtig dosieren – am besten mit 1 Tasse anfangen)
1 EL Hefeflocken (optional)
2 EL Sesamöl
1 TL Muskatnuss
1 TL Zwiebelpulver (oder eine Schalotte)
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 EL Baobabpulver

Alles in den Mixer geben und zu Püree mixen. Die Masse soll sehr cremig werden. Das Baobabpulver sorgt dafür, dass das Püree nicht wässert.

Pastinaken-Kürbispüree

Ich habe das Püree mit einer Wirsingpfanne serviert. Du kannst zum Beispiel dazu auch marinierte Champignons oder Austernpilze kredenzen. Dazu brauchst du nur die Champignons in Scheiben schneiden und sie in einer Marinade aus Coconut Amino und Trüffelöl einlegen. Die marinierten Champignons sind nach einer halben Stunde im „Trüffelbad“ servierbereit. Noch besser schmecken sie aber, wenn du sie noch etwa eine Stunde im Dehydrator erwärmst.

Pastinaken-Kürbispüree

Was machst du mit Pastinaken im Winter? Was ist dein Lieblingsrezept? Du darfst es gerne mit meinen Lesern teilen.

Kurz vor Weihnachten werde ich noch ein Rezept mit dir teilen, das schon lange fällig ist. Viele BistRoh®- und Messebesucher sind von unserer Miso-Suppe begeistert und ich habe es endlich geschafft, das Rezept aufzuschreiben. Eigentlich keine große Sache. Da ich aber meine Gerichte immer sehr spontan und intuitiv mache, fällt es mir schwer Rezepte zu schreiben (obwohl ich schon zwei Rezeptbücher hinter mir habe). Nun aber werde ich dir das Rezept in der vorletzten Dezemberwoche schenken.

Aloha!

Fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit

Fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit

Dieses Gemüse lässt dich nicht kalt! Gegen fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit haben wir die Lösung für dich. Wetten wir?

Fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit

Die Frage, die du schon so manches Mal zu hören bekommen hast und sicherlich eine der ersten Plätze deiner Rohkost-Q&A-Hitparade belegt, ist die mit dem Schmuddelwetter:
„Wie machst du das im Winter?“ oder „Isst du im Winter auch nur kalt? Also ich könnte das nicht…“.

Manch einer glaubt ohne warmes Essen im Bauch zu frieren, was auch stimmt, wenn du deine Früchte, Salate und Gemüse direkt kühlschrank-kalt zu dir nimmst.
Die dann empfundene Kälte hält aber nur kurz an, denn die Temperatur deines Essen hat nichts mit deiner eigentlichen Körpertemperatur zu tun.

Außerdem bedeutet Rohkost nicht, dass dein Essen immer kalt sein muss! Alles bis etwa 42 Grad Celsius hat noch die volle Power und ist quietschlebendig!

Fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit

Ein paar Anregungen, wie du viel Wohlgefühl bei klirrenden Temperaturen auf deinen Teller zaubern kannst:

  • Warme Flüssigkeiten!
    Nimm angewärmtes Wasser und auch Früchte und Gemüse in Raumtemperatur!
    Du kannst deine Gemüsecreme oder -suppe aber auch im Topf leicht erwärmen oder einfach einen warmen Suppenteller benutzen! Hierzu einfach den Teller oder die Schüssel kurz in den Backofen legen. Ein Dehydrator leistet auch gute Dienste um verschiedene Rohköstlichkeiten zuzubereiten oder um sie auf angenehme „Lauwarm-Temperatur“ zu bringen.
  •  Wärmende Kräuter!
    Nimm vorzugsweise Grünzeug und Gewürze, denen eine wärmende Wirkung zugeschrieben wird und den Stoffwechsel anregen.
    Laut Ayurveda-Küche und TCM sind dies u.a. Chili, Cayenne-Pfeffer, Ingwer, Koriandersamen, Kreuzkümmel und auch normaler Kümmel, Thymian, Kurkuma, Anis, Fenchel, Muskat, Pfeffer und Zimt.Fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit
  •  Winter- und Wurzelgemüse
    Als wärmende Gemüsefrüchte gelten vor allem unsere Winter- und Wurzelgemüsearten wie Kürbis, Rote Bete, Paprika, Fenchel, Petersilienwurzel, Topinambur, Süßkartoffel, Lauch, Karotten, Meerrettich, Feldsalat, Rucola, Portulak, Grünkohl und Chicoree.
  • Wildkräuter
    Auch Winter-Wildkräuter wie Vogelmiere, Gundermann, Klee, Brombeerblätter sind prima Anheizer.Beachte, dass vor allem die wasserreichen Gemüsesorten und Früchte wie Tomaten, Gurken, Zucchini oder Zitrusfrüchte und Kiwis auf den Körper kühlend wirken.

Ich habe auch noch einen Tipp für dich: Solltest du dennoch dazu geneigt sein, im Winter zu frieren, kann es sein, dass du zu viele unreife Früchte isst, denn sie bringen deinen Körper in einen dauerhaften Entgiftungszustand. Das Obst, das in unserem Breitengrad auf dem Markt oder im Supermarkt zu finden ist, wird meistens unreif gepflückt (ausgenommen das Obst, das bei uns wächst). Also lieber die Finger davon lassen.

Dazu hat auch Dr. Urs Hochstrasser einen interessanten Artikel geschrieben, den du hier lesen kannst.

Das BistRoh-Team trinkt im Winter gerne ein wärmendes mit Cashewmilch hergestelltes Getränk, das Sonnenfeuer. Diese von Pure Raw entwickelte Gewürztrinkmischung kannst du auch bei uns im Online-Shop finden. Dieser cremiger Algae Drink mit vanillig-süßem Lucuma-Pulver, feurigem Pfeffer, bitter-scharfem Kurkuma und aromatisch-scharfem Ingwer machen dieses Getränk zu einem Geschmackserlebnis der besonderen Art. Du kannst außer Cashewmilch auch eine selbst gemachte Mandelmilch mit Mandelpüree herstellen.

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Hier noch für dich ein Lieblings-Wintersalat mit Wärme-Garantie: Verschiedene grüne Blattsalate (z. B. Feldsalat, Rucola), Grünkohl, Rote-Bete- und Karottenraspel mit einem Dressing aus Paprika, Hefeflocken, ein Schuss Apfelessig, etwas Olivenöl, Kurkuma, Pfeffer und Ingwer! Dann noch ein paar Sprossen (Alfalfa-Sprossen schmecken dazu hervorragend) drauf und fertig!

Also, wenn du diese Tipps verfolgst, gibt es keine fröstelnde Gefühle in der kalten Jahreszeit. Wetten wir?

Was isst du gerne in der Winterzeit?

Aloha!

Ich liebe den Herbst

Ich liebe den Herbst

Ich liebe den Herbst

Ich liebe den Herbst. Grund genug, um heute mein herbstliches Lieblings-Smoothierezept zu verraten. Du kannst das Rezept entweder mit Butternut-Kürbis oder mit der Kürbissorte Langer von Neapel (Lunga di Napoli) zubereiten. Diese Kürbissorte habe ich letztes Jahr im Hofladen meines Vertrauens entdeckt und habe mich gleich verliebt. Leider bekomme ich diese Sorte dieses Jahr gar nicht mehr. Es ist ein grüner Stangenkürbis, der bis zu 100 cm lang werden kann. Das tieforangefarbene Fruchtfleisch weist eine leichte süssliche Note auf und eignet sich sehr für einen Smoothie oder eine Rohkost-Torte. Auch Kürbislasagne schmeckt mit dieser Kürbissorte hervorragend.

Kürbisse sind wichtige Nährstofflieferanten. Zum Beispiel enthalten sie viele Vitamine wie zum Beispiel Beta-Carotin (Vorstufe vom Vitamin A auch als wirksamer Radikalfänger bekannt), Mineralstoffe (u.a. Kalium – spielt eine wichtige Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers -, Magnesium, Kalzium, Eisen und Zink) und sättigende Ballaststoffe. Auch unserer Figur kommt der Kürbis zu Gute. Mit etwa 27 Kalorien pro 100 Gramm gilt er als kalorienarmer Sattmacher.

Ich liebe den Herbst

Sweet Butternut Chai

 Zutaten (für 4 Personen):

300 g Butternut-Kürbis
1/2 Tasse Cashewkerne
2 Tassen Wasser
6 entsteinte Medjool-Dattteln
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanillepulver
1/2 TL Kurkuma
1 Prise Salz

  1. Butternut-Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Alle Zutaten in einen Küchenmixer geben und glatt mixen.
  3. Wenn der Smoothie zu dickflüssig ist, mehr Wasser dazu geben.
  4. Smoothie in ein Glas geben und eventuell mit Goji-Beeren dekorieren.

Ich liebe den HerbstWas ist Dein Lieblings-Herbstrezept?

Aloha!

Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola an Grohssinis

Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola an Grohssinis

Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola

Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola an Grohssinis

1 Cup Cashews (1 Std. eingeweicht)
½ Cup Wasser
1 EL Zitronensaft
½ TL Salz
¼ TL Pfeffer
1 EL Baola von Baobab
1 TL Kokosblütenessig
2 Frühlingszwiebeln
1 Hand voll Rucola

Die eingeweichten Cashewkerne gut abspülen und abtropfen lassen. Mit dem Wasser, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kokosblütenessig im Mixer zu einer glatten Creme verarbeiten und in eine Schüssel füllen. Zum Schluss Baola von Baobab dazugeben und erneut kurz mixen. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, den Rucola grob hacken und beides mit der Cashewcreme verrühren. Am besten schmeckt die Creme, wenn sie einige Stunden im Kühlschrank durchgezogen ist. (z.B. einen Tag vorher mit dem Grohssini Teig zubereiten).
 

Grohssinis

Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola an Grohssini

1 1/4 Cup Buchweizen (gekeimt und wieder getrocknet)
1 Cup Leinsamen
1 Cup getrocknete Tomaten (2 Stunden einweichen)
2 Datteln (2 Stunden einweichen)
1/2 Zucchini
1 Tomaten
1/2 Cup Buchweizen ungemahlen (gekeimt und wieder getrocknet)
¼ Cup Mohn ungemahlen
¼ Cup Chia ungemahlen
½ Cup Flohsamenschalen
2 TL Salz
1 ½ TL Pfeffer
1 Cup Wasser

Zum Wälzen:
Mohn, Sesam, Schwarzkümmel, Fleur de Sel

Den Buchweizen mit dem Leinsamen fein mahlen und in einen Behälter geben. Die eingeweichten Tomaten, Datteln, gewürfelte Zucchini, die Tomate in Würfeln, Salz, Pfeffer und Wasser in einen Mixer geben und alles zu einer glatten Masse mixen. Alles aus dem Mixer zu den gemahlenen Zutaten geben. Den Buchweizen, Mohn, Chia und Flohsamenschalen dazugeben und alles gut verrühren. Die Masse ca. eine halbe Stunde stehen lassen.
Immer eine kleine Menge Teig nehmen und zu einem Röllchen mit ca. 1cm Durchmesser formen. Danach in beliebig lange Stangen schneiden und nach persönlichem Geschmack in Sesam, Mohn, Kümmel, Schwarzkümmel und Fleur de Sel wälzen. Auf einem Teflex Bogen platzieren und für 6-8 Stunden im Dörrofen dehydrieren. Mit der Rucola-Cashew-Frühlingszwiebelcreme anrichten.

Wir wünschen Bon Appétit mit der Cashewcreme mit Frühlingszwiebeln und Rucola an Grohssinis

Rezepte von Christin Brockmann

Ein Schluck hat gereicht

Ein Schluck hat gereicht

Ein Schluck hat gereicht und es war um mich geschehen. Liebe auf den ersten Schluck sozusagen. Vor Kurzem erhielt ich ein Paket mit kühlem reinen nicht pasteurisierten Kokosnusswasser. „Hm, was soll das?“, dachte ich mir. „Wir bieten doch regelmäßig frische Baby-Kokosnüsse an. Braucht die Welt wieder eine Plastikflasche mit so einem wertvollen Inhalt?“ Ich wurde eines Besseren gelehrt.

Ein Schluck hat gereicht

Kaum hatte ich die Flasche geöffnet, schon war sie leer getrunken. Ein frisches, vollmundiges, pinkfarbenes , leicht süßliches Kokoswasser. Pink? Wie das denn? Hat gar nicht nach Himbeeren geschmeckt. Ist die Farbe überhaupt natürlich?

Rosa Wasser besser als Rosa Elefanten

Ein Schluck hat gereicht

Also warum verfärbt sich das Kokoswasser von grünen jungen Kokosnüssen manchmal pink? Auf Rückfrage beim Hersteller wurde ich aufgeklärt. Sobald das Kokoswasser mit Sauerstoff und Licht in Kontakt kommt, färbt es sich durch einen enzymatischen Prozess mit der Zeit pink. Dafür sind verschiedene Antioxidantien wie Polyphenole verantwortlich, die sobald das Wasser ans Licht kommt, anfangen zu reagieren. Es ist wie bei Kartoffeln oder Sellerie, die je länger sie mit Sauerstoff in Kontakt sind, um so brauner werden sie.

Wenn Du ein klares Kokoswasser in Flaschen findest, dann kannst du sicher sein, dass dieses Produkt pasteurisiert wurde. Deswegen ist diese Rosafarbe ein Zeichen für Lebendigkeit und Unverfälschtheit. Alles das was Du brauchst, um dein Körper mit Mineralien, Enzyme und Vitamine voll zu pumpen.

Ein guter Energiespender und sonstige Eigenschaften

Somit kommen wir zur isotonischen Wirkung eines solchen Wassers. Das gesunde Kokoswasser hat eine sehr hohe Konzentration an Nährstoffen und enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Deswegen wird es von Sportlern als schneller Energielieferant sehr geschätzt. Die nach dem Sport durchs Schwitzen verloren gegangene Mineralien werden mit dem Trinken von Kokoswasser wieder zugefügt. Besonders Kalium, das für Sportler sehr wichtig ist, hilft dabei, den Flüssigkeitshaushalt des Körpers besser zu speichern. Andere Mineralstoffe, wie zum Beispiel Natrium sorgen ebenfalls dafür, dass Flüssigkeit besser gespeichert wird. Außerdem stärkt und stabilisiert das darin enthaltene Eiweiß die Muskulatur. Zahlreiche Studien wurden über Kokosnüsse und deren Eigenschaften geschrieben (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1995764511600783).

Laut Dr. H. Friedrich, Zahnarzt aus Freiburg, soll Kokoswasser sogar als Schwermetallausleitung dienlich sein. Du kannst seine Veröffentlichung hier lesen:  http://www.tarosan.de/Amalgamausleitung_mit_Kokoswasser_Dr.pdf

Wichtige Antioxidantien helfen einer raschen Zellregeneration und wirken sich positiv auf Haut und Haare aus. Da Kokoswasser eine sterile Wirkung hat, schützt es gegen Krankheitserreger, die sich in Wunden einnisten können und so manche Infektionen verursachen. Dadurch können Entzündungen vermieden werden und das neues Gewebe kann schnell wieder aufgebaut werden. Nicht ohne Grund wurde es in der Vergangenheit für Schwerverletzten als Blutserumersatz benutzt, und intravenös injiziiert, um ihre Überlebenschancen zu steigern (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10674546). Es hilft beim Aufbau und der Vermehrung von Hämoglobin (Hämoglobin ist ein wichtiger Bestandteil der roten Blutkörperchen) im menschlichen Blutkreislauf. Außerdem kann es fiebersenkend wirken und auch Organe lassen sich in einer Nährlösung aus Kokoswasser gut transportieren.

Wie ist es aber mit der Verpackung? Die Kokosnuss hat doch eine natürliche Schutzhülle. Warum also eine Plastikflasche?

Plastik ist nicht gleich Plastik

Dazu die Antwort von COA.: Wir haben uns lange mit den Ökobilanzen verschiedener Verpackungen auseinandergesetzt. Am Ende kamen wir zu dem Schluss, dass die gewählte Verpackung (BPA-freier Kunstoff) wegen des leichten Gewichts auf langen Transportwegen die Ökologischste ist. Zudem ist unser Kokosnusswasser so frisch, dass wir es nach dem Abfüllen sofort Schockfrosten – und Eis dehnt sich aus. Wenn wir Glas genommen hätten, wären wir damit nicht glücklich. Die Welt ist voller Kompromisse. Während wir wachsen, experimentieren wir mit biologisch abbaubaren Stoffen für Verpackungen. Seid gespannt!

Ein Schluck hat gereicht

Ich bin sehr gespannt. Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich die Möglichkeit habe, mein Kokoswasser jederzeit und überall mitnehmen zu können, die Flasche wieder verschließen zu können und keine Machete benötige, um an das Wasser zu kommen, mit dem Wissen, dass ich mit jedem Schluck etwas Positives für meine Gesundheit bewirke.

Dieses herrliche Getränk bekommst du bei uns im BistRoh® RohKöstlich in Speyer, Birkenweg 2.

Ein Schluck hat gereicht

Ein Schluck hat gereicht 🙂

Aloha!