Unser Weihnachts-Menü im BistRoh vom 20. bis 22. Dezember 2016

Unser Weihnachts-Menü  im BistRoh vom 20. bis 22. Dezember 2016

Das BistRoh ist dieses Jahr noch drei Tage geöffnet, vom 20. bis 22. Dezember. Danach geht das ganze Team für ein paar Tage “Kräfte sammeln”, um für das neue Jahr wieder fit und einsatzbereit zu sein.

Wir freuen uns auf deinen Besuch und haben uns ein spezielles Weihnachts-Menü einfallen lassen.

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Miso-Suppe

Miso-Suppe

Wie versprochen, schenke ich dir kurz vor Weihnachten die Zubereitung meiner heiß geliebten Miso-Suppe. Das schönste Kompliment zum Geschmack dieser Suppe kam von einer Freundin, die jahrelang in Japan lebte und schon alle möglichen Miso-Suppen probiert hatte. Sie findet diese Suppe besser als alle die, die sie jemals in Japan gegessen hat. Wenn das nicht ein Grund ist, dieses Rezept mit dir zu teilen.

Miso-Suppe

Wie du bestimmt schon weißt, versuche ich mit so wenig Zutaten wie nötig, so viel Geschmack wie möglich zu entfalten. Für diese Suppe benötigst du wirklich nur diese Zutaten, um ein tolles Geschmackserlebnis zu erfahren.

Zutaten (für 6 Personen):
1 L Wasser
1 Cup Cashewkerne
1 EL Zitronensaft
1 EL Agavendicksaft
1 EL Miso (gehäuft)
1 ½ TL Pfeffer

Dekoration:
Shitaake
Olivenöl
Coconut Amino
Dulse Algen
schwarzer Sesam

Miso-Suppe

Alle Zutaten für die Suppe in einen Hochleistungsmixer geben und fein mixen. Shiitake-Pilze in dünne Streifen schneiden und mit etwas Olivenöl und Coconut Amino zehn Minuten marinieren. Die fertige Suppe in kleine Schüsseln geben und mit den marinierten Shiitake-Pilzen, Dulse Algen und schwarzem Sesam dekorieren. Fertig ist die Suppe. Schwer ist das Rezept nicht oder?

Wenn du im Winter eine warme Suppe möchtest, kannst du gerne warmes Wasser in den Mixer füllen und eine Prise Cayenne-Pfeffer dazu geben. Sie hält sich bis zu zwei Tage im Kühlschrank.

Miso-Suppe

Miso ist eines der ältesten bekannten Würzmittel, dem auch viele gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. In Asien gehen viele Menschen morgens nicht aus dem Haus, ohne eine warmen Miso-Suppe gegessen zu haben. Die milch-sauer fermentierte, probiotische Mikso-Würzpaste wirkt basisch auf dem Körper und regt die Verdauung an. Da Miso salzig schmeckt, wird es meistens verdünnt benutzt und macht eine weitere Zugabe von Salz überflüssig. Eine schöne Abhandlung mit bebildertem Herstellverfahren kannst du bei Gisela Bayer nachlesen.

Ich wünsche einen guten Appétit. Vielleicht wird diese Suppe deinen Festtagstisch verzieren. Ich würde mich freuen.

Aloha!

 

Interview mit Ruth Krasny

Mittwochs-Interview

Interview mit Ruth Krasny

Interviewfragen an Ruth Krasny, Fachberaterin für holistische Ernährung, Raw food Chef & Instructor in Pastry Arts Unbaked bei www.rawsolution.de

Ruth, ich freue mich sehr, dass du dich bereit erklärt hast, dich meinen Interviewfragen zu stellen. Wir haben uns auf der Rohvolution® in Mülheim kennen gelernt und der Funke ist gleich übergesprungen. Umso mehr freue ich mich, dass du meiner RohKöstlich-Interview-Reihe beiwohnst. Stell dich doch mal bitte meinen Lesern kurz vor.

Danke, Nelly für die lieben Worte. Ja, es hat gefunkt, das kann ich bestätigen.

Ich bin 1972 in Österreich geboren, habe nach Schule und Studium lange im Ausland gearbeitet und bin dann vor ca. 14 Jahren in Deutschland gelandet. Hier habe ich vor ein paar Jahren die Ausbildung zum Fachberater für holistische Gesundheit absolviert, mich auf die Zubereitung veganer Rohkost spezialisiert und mich in den USA zum Rawfood Chef & Instructor und in Pastry Arts Unbaked ausbilden lassen. Seither habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und es erfüllt mich mit viel Glück und Freude.

Interview mit Ruth Krasny

Gesunde Ernährung ist für dich seit jeher ein wichtiges Thema. Wann und wie bist du zu dem Entschluss gekommen, die vegane Rohkosternährung in dein Leben zu integrieren?

Hmmm … das war weniger ein fester Entschluss, es war eher ein fließender Übergang. Ich habe unbewusst immer schon sehr Rohkost betont gegessen. Da ich aber von der bunten Vielfalt der Gourmet Rohkost sehr begeistert war, habe ich täglich zubereitet, Rezepte entwickelt und bin kreativ durchgebrannt dabei. Naja, irgendwer musste die leckeren Dinge ja auch essen; und so habe ich meinen Herd so gut wie nie mehr benutzt und auch nicht mehr benötigt. Irgendwann ist meine Küche aufgrund der neuen Geräte und Zutaten aus den Nähten geplatzt und so mussten alle Kochutensilien diesen weichen – also habe ich seither sowieso keine Möglichkeit mehr zu kochen. Und ganz ehrlich ich vermisse nichts. Ganz im Gegenteil, ich habe so viele neue leckere Dinge kennengelernt – eine Bereicherung, die ich nicht mehr missen möchte.

Glaubst du, dass eine 100-prozentige Rohkosternährung erstrebenswert und für jeden geeignet ist?

Erstrebenswert wäre ein hoher Anteil an Rohkost in der täglichen Ernährung grundsätzlich für jeden. Wie hoch der Anteil  liegt, ist individuell ganz unterschiedlich. Es sollte eine gesunde Ernährung sein, die für jeden anders aussehen kann. Jede Ernährungsform bietet die Möglichkeit, wenn sie wohlüberlegt praktiziert wird, gesund zu sein. Für mich persönlich ist es eben Rohkost. Man sollte sensibel auf seinen Körper hören und herausfinden was einem guttut, womit man die meiste Energie generiert und womit man sich persönlich wohlfühlt. Daher würde ich eine 100-prozentige Rohkosternährung nicht pauschalisieren.

Welche Veränderungen hast Du psychisch und physisch durch die Rohkost festgestellt?

Ganz ehrlich, so komisch es auch klingen mag – erstmal keine, da ich auch zuvor wie gesagt schon sehr auf der gesunden Seite war – ob in der Ernährungsweise oder in sportlicher Hinsicht. Ich hatte noch nie im Leben irgendein körperliches oder mentales Problem, geschweige denn war ich jemals krank. Im Nachgang merke ich lediglich, dass wenn ich mal etwas Gekochtes esse, ich mich nicht so wohl fühle und es mich in ein kleines Leistungstief zieht. Ich verliere durch den längeren Verdauungsvorgang Energie und diesen Zustand mag ich einfach nicht. Sonst ist alles wie vorher. Ich habe weder zu- noch abgenommen, fühle mich wie immer sehr energiegeladen und bin einfach ein glücklicher Mensch.

Was muss man aus deiner Sicht bei einer Umstellung auf Rohkost besonders beachten?

Auf jeden Fall erstmal entspannt bleiben. Nichts überstürzen und sich nicht selbst in eine Ecke drängen.

Viele Menschen, die ich kennenlerne, eifern irgendwelchen Rohkost-Heroes nach, kennen ihr eigenes Ziel nicht, informieren sich meist nur spärlich und tun einfach das, was andere sagen, ohne reflektiert zu überprüfen. Irgendwann kommt dann Frust auf, wenn es nicht so läuft wie erwartet. Eine Umstellung bedeutet Neuerung und Veränderung – und das braucht Zeit.

Man sollte Step by Step voranschreiten und langsam gesunde Dinge in sein Leben integrieren. Kleine Ziele setzen, vielleicht mal eine ungesunde Mahlzeit durch Rohkost ersetzen, oder einen Rohkosttag einlegen usw. Zu Beginn wäre es von Vorteil eher faserarme Rohkost zu sich zu nehmen, um den Verdauungsbeschwerden, die sich bei falscher Praxis bemerkbar machen, aus dem Weg zu gehen. Auch sollte man, aus lauter Freude über die bunte Vielfallt der Rohkostküche, nicht alles durcheinander essen. Die richtige Nahrungsmittelkombination finde ich sehr wichtig.

Was möchtest du Rohkost-Anfängern empfehlen?

Das WARUM und sein ZIEL kennen. Sich ausreichend INFORMIEREN und NICHTS ÜBERSTÜRZEN. Hat man sich vor der Umstellung eher suboptimal ernährt, KLEINE ZIELE setzen und mit FASERARMER Rohkost beginnen, um die Verdauung nicht zu überfordern und GUT KAUEN.  GRÜNE SMOOTHIES täglich integrieren. GRÜN sollte die Farbe der Wahl sein – Salate, grüne Blätter aller Art, Kräuter und Wildkräuter. Obst immer im REIFEN Zustand essen – das ist auch oft ein Fehler, dass unreife Früchte verzehrt werden und sich Verdauungsprobleme einstellen. Und ganz ehrlich, wenn man mal Lust auf irgendetwas anderes hat, dann sollt man es zulassen. Mit dem Wissen, dass man am nächsten Tag wieder seinen gewohnten, gesunden Speisenplan verfolgt, ist doch alles in Ordnung.

Interview mit Ruth Krasny

Viele Menschen nehmen am Anfang einer Rohkostumstellung sehr stark ab und befürchten, dass sie nicht satt werden. Was würdest du ihnen empfehlen, um ihnen die Angst wegzunehmen, weiter Gewicht zu verlieren?

Satt werden wir in unserer Überflussgesellschaft definitiv immer. Wenn man jedoch die hochgezuckerten Lebensmittel gewöhnt ist, muss man sich erstmal langsam runterfahren und umgewöhnen.

Nach einem Rohkostessen fühlt man sich meist leicht und energiegeladen im Vergleich zu dem Völlegefühl der durchschnittlichen Nahrung. Dieses Gefühl und diese Schwere nach dem Essen ist uns vertraut, also fühlt es sich anfangs so an, als würde man nicht satt sein. Hinzu kommt die Abhängigkeit von überzuckerter Lebensmittel und künstlichen Zusatzstoffen, die dem Körper, ähnlich einer Droge, unbewusst fehlen und das Gefühl vermitteln, dass einem etwas fehlt und man nicht satt wird.

Zu Beginn der Umstellung können daher Avocados, Nüsse, Trockenfrüchte, reichhaltige Dressings, Cracker, Rohkostbrote usw. vermehrt integriert werden, um die gewünschte Sättigung zu erreichen. Chiasamen oder Leinsamen zum Beispiel eignen sich auch hervorragend, denn diese quellen sehr stark im Darm auf  und sorgen für eine nachhaltige Sättigung. Auch wenn man an Gewicht zulegen möchte, sollten Lebensmittel mit einer höheren Energiedichte bevorzugt werden wie gute Öle, Avocados, Bananen, Nüsse usw. Mit der Zeit stellt sich der Körper um und reguliert sich von alleine.

Du bildest in verschiedenen Einrichtungen Köche zum Thema „Zubereitung von Rohkost“ aus. Wie ist das Interesse sowohl von Seite der Küchenleitung als auch von den Gästen. Wie können sich meine Leser ein solches Training vorstellen?

Grundsätzlich wird diese Thematik immer gut angenommen, da gesunde Ernährung einfach immer präsenter wird. Dazu kommen Allergien, Intoleranzen, Unverträglichkeiten oder individuell bevorzugte Ernährungsformen, denen jede Küche früher oder später gerecht werden möchte oder muss. Das Interesse oder mehr die Neugierde der Köche ist natürlich riesig, da die Vorstellung, ohne Herd ein leckeres Gänge Menü zu zaubern, schwer ist. Wir arbeiten immer praktisch – Learning by Doing. Alleine schon Geräte wie Dehydratoren oder Hochleistungsmixer sind spannende Neuerungen in der herkömmlichen Küche. Neue unbekannte Zutaten sorgen immer für großes Staunen bei den Köchen genauso wie die Erkenntnis, nicht immer nur mit chemisch verarbeiteten Produkten sein Ziel zu erreichen. Die Gäste finden dieses Thema ebenso spannend und sind immer sehr begeistert und verwundert, was die vegane Rohkost zu bieten hat, und dass es sogar ein Gourmet Gänge Menü sein kann. Wir gehen in einem Training immer erst den Wochenplan durch und machen jeden Morgen eine Besprechung des Tagesablaufes. Ab dann wird gearbeitet und im laufenden Prozess die Theorie aufgearbeitet. Am Ende des Tages wird ein Plan für den nächsten Tag aufgestellt. Danach gibt es ein Briefing für das Servicepersonal und wenn alle Gäste eingetroffen sind, wird das Menü serviert.

Interview mit Ruth Krasny

Möchtest du mit meinen Lesern ein Einsteigerezept teilen, das Lust auf Rohkost macht?

Ein ganz simpler Brokkolisalat – ist extrem einfach und sehr lecker.

Brokkoli in kleine Röschen teilen und mit etwas Zitronensaft, Tamari und Olivenöl marinieren. Mit den Händen die Marinade gut „einmassieren“ und den Brokkoli bei Raumtemperatur einige Stunden stehen lassen. Dadurch wird dieser weich und bekommt eine kochähnliche Struktur. Im Dehydrator kann bei 42 Grad der Prozess beschleunigt werden.

Karotten und rote Paprika (brunoise) würfeln – das bringt dem Salat Crunch

Rosinen – verleihen die ausgleichende Süße

Gojibeeren – sorgen für eine sexy Optik

Alle Zutaten vermengen und mit einem Dressing nach Wahl verfeinern.

ROSMARIN-ORANGEN DRESSING (als Variante)

½ c Cashews, ½ c Wasser, 1 Orange, 2-3 TL Apfelessig, 2 TL fein gehackter, frischer Rosmarin, 1 TL Olivenöl, ½ TL Himalaya Salz, 1 Prise Zimt, 1 Prise Schabziger Klee

Alle Zutaten im Blender cremig verarbeiten.

Welcher Traum möchtest du dir unbedingt erfüllen?

Ich bin kein Mensch der großen Träume, denn manchmal ist wenig schon sehr viel. Ich wünsche mir, dass meine Familie und Freunde glücklich und gesund bleiben.

Du gibst Zubereitungskurse in der Nähe von Köln, du hast ein Rezeptbuch geschrieben. Wie sehen deine weiteren Projekte aus? Zurück nach Österreich?

Ja, so ungefähr in diese Richtung. Auf jeden Fall in die Nähe der Berge, da ich die Natur, die gute Luft dort, die Kletterfelsen, den Schnee und die sportliche Vielfalt liebe. Es könnte ein ganzheitliches Projekt mit Seminarhaus mit Zubereitungskursen, Rohkost Dinner, Catering … entstehen. Die Berge bieten Möglichkeiten für Wanderungen, Kräuterkunde und ein naturnahes ganzheitliches Erlebnis – so würde sich das Konzept abrunden. Ich bin ein großer Freigeist, inhaltlich sehr flexibel und daher nicht sehr verbissen. Ich strebe nicht so starr nach Zielen, jedoch kenne ich die Richtung.  Meist ergeben sich die besten Projekte spontan. Ja, ich lasse mich gerne treiben und finde das Passende für mich oder das Passende findet mich.

Vervollständige bitte diese Sätze:

Rohkost ist für mich … die Basis jeder Ernährungsform

Für Rohkost (würde ich gerne) Tag und Nacht in der Küche stehen und kreativ durchknallen

Außer Ernährung … ist Sport für mich unabdingbar.

Hast du ein persönliches Motto?

Around here i don’t look backwards for very long…I keep moving forward, opening up new doors and doing new things because I‘m curious…and curiosity keeps leading me down new path. Walt Disney – (Hier schaue ich nicht lange zurück. Ich laufe vorwärts, öffne neue Türen und tue neue Dinge, weil ich neugierig bin … und die Neugier hält mich auf den neuen Weg)

… and when nothing goes right – go left 🙂

Vielen Dank für das Interview. Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deinem Vorhaben. Vielleicht ergibt sich in Zukunft ein gemeinsames Projekt.

Danke liebe Nelly für das Interview. Gemeinsame Projekte sind immer eine schöne, bereichernde Sache für alle Seiten und ich denke wir finden einen guten Weg.

Interview mit Ruth Krasny

 

Willst du auch 2017 mit mir gehen?

Willst du auch 2017 mit mir gehen?

Ja du, mein treuer Leser, meine loyale Weggefährtin. Bleibst du mir weiterhin erhalten, auch wenn ich ein paar  Änderungen mit RohKöstlich anstrebe? Willst du auch 2017 mit mir gehen?

Wir sehen uns nicht nur als absolute Kenner der Rohkostbranche, sondern sind auch Beobachter der Entwicklungen auf dem gesamten veganen Marktgeschehen. Wie immer wieder aus der Presse zu entnehmen ist, befinden wir uns im Bereich der Ernährung in einem großen Wandel.

Wir haben daher beschlossen, 2017, unsere Inhalte zielgerichteter auf Ausbildung, Information durch die Messe und den Vertrieb guter rohköstlicher Ge- und Verbrauchsartikel auszurichten. Unser Ursprungsgedanke  und unser Fokus sind immer noch die Zubereitungskurse, um den Menschen die Angst zu nehmen, ihre Ernährung auf Rohkost umzustellen. Darauf möchten wir uns in Zukunft konzentrieren.

Alles neu macht der Januar… macht die Seele frisch und dankbar.

Dankbar sind wir für 10 Jahre Treue und Vertrauen unserer Kunden. Glücklich sind wir für 5 Jahre BistRoh-Betrieb in Speyer.

Neues Jahr, neue Herausforderung. Frischer Wind weht ab Januar 2017 bei RohKöstlich. Wie ich vor ein paar Wochen schon verlauten lassen habe, werden wir den Gastronomie-Betrieb ein wenig umstrukturieren, um uns auf die Kurse (unser Ursprungsgeschäft) zu konzentrieren.

Der Vitalkostshop in Speyer ist ab 3. Januar 2017 von Dienstag bis Freitag geöffnet. Geschlemmt wird nur noch donnerstags und freitags, allerdings bis 20.00 Uhr. Wir werden dennoch am Dienstag und Mittwoch unsere über die Grenzen hinaus bekannten Rohkost-Torten und warme Getränke anbieten.

Allerdings ist bei Voranmeldung und einer Mindestzahl von 8 Gästen, eine Bewirtung dienstags und mittwochs im BistRoh möglich. Sprich mich einfach an.

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Willst du mit mir lernen?

Immer mehr Menschen begeistern sich für die Rohkost, sind aber sehr unsicher, wenn es darum geht, verschiedene Zutaten zu kombinieren, um ein “essbares” Gericht zu kreieren. Genau hier steigen wir, von RohKöstlich, ein und demonstrieren in vielen verschiedenen Kursen in unsere Schule kulinaRoh®, wie unkompliziert und dennoch schmackhaft Rohkost ist.

Als ich mich 2004 zum ersten Mal mit Rohkost beschäftigte, habe ich alle auf dem Markt vorhandenen Bücher gelesen (es waren damals nicht viele und meistens aus UK oder USA). Der Durchbruch kam zwei Jahre später, als ich 2006 bei Alissa Cohen mein Chef- und Teacher-Training absolviert habe. Das war der Ursprung meiner Rohkost-Karriere. Alles, was ich bei ihr gekostet und zubereitet habe, war einfach grandios und ich wollte es meinen Mitmenschen nicht vorenthalten. So entschied ich mich, selber Zubereitungskurse zu geben. Dies tue ich seitdem ununterbrochen und ich werde 2017 mit meinem Team verstärkt in diese Richtung weiter gehen.

An den Tagen, an denen das BistRoh nur für Kaffee und Kuchen geöffnet ist (Di. und Mi.), werden teilweise 2-stündige Kurse stattfinden: zum Beispiel können Mütter oder Väter, die gerade ihre Kinder am Vormittag im Kindergarten haben, oder andere interessierte Menschen, die nachmittags ein paar Stunden frei haben, diese Kurse besuchen.

Willst du auch 2017 mit mir gehen?

Willst du auch 2017 mit mir gehen?

willst du auch 2017 mit mir gehen?

Diese Kurse werden sich im Laufe des Jahres entwickeln und ich bin für jeden Vorschlag oder jedes Thema dankbar. Schreib einfach eine Email an nelly@rohkoestlich.com. Auch werde ich außerhalb unserer vier BistRoh-Wände Kurse anbieten, wie zum Beispiel in einem benachbarten Geschäft von meiner lieben Freundin Iris, im Kitsch deluxe-Lädchen oder im Luisenpark in Mannheim mit Ina Große-Wilde. Weitere “außer Haus-Termine” werden im Laufe des Jahres dazu kommen.

Auch komme ich ab einer Anzahl von 8 Personen gerne zu dir nach Hause und zaubere ein Abendessen oder bereite mit dir ein 5-Gänge-Menü zu. Frag mich einfach nelly@rohkoestlich.com.

Ich freue mich, wenn du ein Kommentar schreibst, eine Anregung gibst oder einfach deine Meinung teilst.

Aloha!

Pastinaken-Kürbispüree

Pastinaken-Kürbispüree

Kürzlich habe ich spontan ein Rezept entwickelt, das auf Anhieb allen geschmeckt hat und das möchte ich dir nicht vorenthalten. Diese Pastinaken-Kürbispüree wird dich verzaubern. Ich versuche meine Rezepte mit so wenig Aufwand und so wenig Zutaten wie möglich zu entwickeln. Für dieses Rezept benötigst du allerdings einen Hochleistungsmixer.

Pastinaken-Kürbispüree

Pastinaken-Kürbispüree (4-6 Personen)

4 große Pastinaken geschält und in grobe Stücke geschnitten
1 kleiner Hokkaido-Kürbis entkernt und in grobe Stücke geschnitten
(ob du den Hokkaido schälst bleibt dir überlassen, es schmeckt so oder so)
1 Tasse Cashew
Wasser (vorsichtig dosieren – am besten mit 1 Tasse anfangen)
1 EL Hefeflocken (optional)
2 EL Sesamöl
1 TL Muskatnuss
1 TL Zwiebelpulver (oder eine Schalotte)
1/2 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 EL Baobabpulver

Alles in den Mixer geben und zu Püree mixen. Die Masse soll sehr cremig werden. Das Baobabpulver sorgt dafür, dass das Püree nicht wässert.

Pastinaken-Kürbispüree

Ich habe das Püree mit einer Wirsingpfanne serviert. Du kannst zum Beispiel dazu auch marinierte Champignons oder Austernpilze kredenzen. Dazu brauchst du nur die Champignons in Scheiben schneiden und sie in einer Marinade aus Coconut Amino und Trüffelöl einlegen. Die marinierten Champignons sind nach einer halben Stunde im “Trüffelbad” servierbereit. Noch besser schmecken sie aber, wenn du sie noch etwa eine Stunde im Dehydrator erwärmst.

Pastinaken-Kürbispüree

Was machst du mit Pastinaken im Winter? Was ist dein Lieblingsrezept? Du darfst es gerne mit meinen Lesern teilen.

Kurz vor Weihnachten werde ich noch ein Rezept mit dir teilen, das schon lange fällig ist. Viele BistRoh®- und Messebesucher sind von unserer Miso-Suppe begeistert und ich habe es endlich geschafft, das Rezept aufzuschreiben. Eigentlich keine große Sache. Da ich aber meine Gerichte immer sehr spontan und intuitiv mache, fällt es mir schwer Rezepte zu schreiben (obwohl ich schon zwei Rezeptbücher hinter mir habe). Nun aber werde ich dir das Rezept in der vorletzten Dezemberwoche schenken.

Aloha!