Es geht auch roh!
Es ist nicht immer einfach, im Winter bei der Rohkost zu bleiben und ich gebe zu, dass ich immer mal wieder zu der veganen Kochkost zurückkehre. Ich habe für mich entschieden, dass ich eine “Teilzeit”-Rohköstlerin bin. Einige von Ihnen werden vielleicht denken: Oje, wir hatten schon die %-Rohköstler und jetzt kommt schon wieder eine neue Bezeichnung für jemand, der nicht nur Rohkost ist. Nein im Gegenteil, ich finde den Begriff für mich so passend, weil ich oft ausser Haus arbeite und dadurch nicht immer die Gelegenheit habe, nur Rohkost zu essen.
Aber bei aller Ernsthaftigkeit, die eine gesunde Ernährung mit sich bringt – und ich bin in dem Fall 100 Prozent von der Rohkostküche überzeugt - möchte ich zeigen, wie man Freude, Spaß und Kreativität am sogenannten “Kochen” haben kann. Der Begriff “Kochen” bedeutet nicht immer, dass die Speisen extrem erhitzt werden müssen. Laut Wikipedia steht es im engeren Sinne für das Erhitzen einer Flüssigkeit bis zum Siedepunkt, im Weiteren Sinne aber das Garen und Zubereiten von Lebensmitteln allgemein, unabhängig von der Zubereitungsart. Weiterhin ist die Kochkunst das Handwerk bei dem aus Lebensmitteln schmackhafte und optisch ansprechende Speisen zubereitet werden.
Heute war mir nach einer warmen Gemüsepfanne zumute und ich wusste, dass in meinem Kühlschrank ein paar Gemüse in eine Ecke verweilten und auf ihren Einsatz warteten. Aus dieser spontanen Idee ist eine leckere Mahlzeit entstanden, die auch einem Nicht-Rohköstler schmecken kann. Ich hatte Brokkoli, rote Paprika, rote Zwiebeln und Champignons im Angebot. Diese habe ich in Stücke oder Streifen geschnitten und mit einer Mischung aus Macadamia- und Mandelöl, Nama Shoyu, Würzhefe und etwas Kräutersalz mariniert. Am einfachsten ist es, wenn Sie zum Marinieren ein Zip-Beutel nehmen und das Gemüse darin etwa eine Stunde ziehen lassen. Wenn Sie kein Dehydrator haben, können Sie die Gemüsemischung länger als eine Stunde marinieren lassen. So wird das Gemüse weicher.
Ich habe nach einer Stunde das Gemüse in den Dehydrator gesteckt und so war nach einer weiteren Stunde ein leckeres Mittagessen bereit. Die Gemüsepfanne habe ich mit einem Feldsalat und Radieschen, Avocados und Cocktailtomaten ergänzt. So sind heute meine Gelüste nach einer warmen Gemüsepfanne befriedigt worden und ich bin trotzdem der Rohkost treu geblieben.
Eine weitere Möglichkeit, mariniertes und dehydriertes Gemüse attraktiv zu präsentieren, ist ein Gemüse-Kebab.
Aloha!







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