RohKöstlich Blog ~ Rund um die Rohkost




Noch bis 24. Juni erhältlich…

… ja der Spargel hat leider eine kurze Lebenszeit.

Dies ist ein Grund dafür, dieses königliche Gemüse, den Spargel im Moment so oft zu genießen, wie es geht. Ich habe in meinem Rohkost-Atelier ein bißchen experimentiert und biete Ihnen heute zwei Rezepte an.

Aus Frankreich habe ich violette Spargeln mitgebracht (meine Lieblingssorte) und habe sie vorbereitet, wie meine Mutter sie früher gemacht hat (allerdings in gekochtem Zustand): asperges à la vinaigrette. Ein ganz einfaches Rezept:

Spargeln schälen und diese über Nacht in einer Vinaigrette marinieren. Dadurch werden sie weicher. Wer nicht so viel Zeit aufbringen möchte, kann sie auch nur zwei bis drei Stunden marinieren. Sie sind dann entsprechend bissfester.

Die Vinaigrette besteht aus folgenden Zutaten (keine besondere Mengenangaben, ja nach Menge der Spargeln – die Vinaigrette hält sich ein paar Tage im Kühlschrank): Olivenöl, etwas Zitronensaft, Kräuter der Provence, Wildpflanzensalz, Pfeffer, etwas Chili. Alles gut vermengen und über die Spargeln geben.

Legen Sie nun eine handvoll Spargeln dekorativ auf einem Teller und verzieren Sie diese mit Cocktail-Tomaten, schwarze Oliven, Saubohnen oder frischen Erbsen. Wer es mag, kann Edel-Hefeflocken über das Gericht streuen. Bon Appétit!

In Deutschland wird überwiegend weißer Spargel gegessen. Sehr beliebt ist hierzulande “Spargeln mit  Sauce Hollandaise”. Ich habe eine Sauce “Rohlandaise” gezaubert, die auch Nicht-Rohköstler mundet – so kann man sie leichter überzeugen, dass Rohkost auch schmecken kann :-)

Für dieses Rezept habe ich zusätzlich noch Kerbel und zarte Mairübchen verwendet. Ich habe vor ein paar Wochen die Mairübchen entdeckt, die ich bisher nicht kannte und war total begeistert. Sie ähneln der französischen Navet, sind aber viel zärter und feiner im Geschmack.  Sie sind eng verwandt mit dem Teltower Rübchen.

Für die Sauce Rohlandaise habe ich als Basis Mandelpüree benutzt. Hier ist das Rezept:

Nachdem die geschälten Spargeln über Nacht in eine Tasse Orangensaft mariniert wurden, den Orangensaft für die Sauce aufheben. Die Mairübchen fein schälen und mit dem Julienne Slicer zu breiten Schleifen schneiden.

Zutaten:
Saft einer Orange (Marinade für die Spargel)
2 EL Mandelpüree
1 TL Nama Shoyu
2 EL Wasser
1 EL Senf Ihrer Wahl (wer kein Senf mag, kann ihn weglassen)
1/2 TL Wildpflanzensalz
1/2 TL Orangencurry (normaler Curry geht auch)
1 Prise Pfeffer

Alle Zutaten in einem Mixer geben und solange vermischen, bis die Sauce cremig wird.  Die Spargeln auf ein Mairübchenbett anrichten, die Sauce darüber geben und mit frischem Kerbel dekorieren. Guten Appétit.

Nutzen Sie jetzt den Frühsommer! Essen Sie Spargeln, denn sie sind sehr gesund. Allerdings – wenn Sie zu Nierensteinen neigen oder höhere Harnsäurewerte im Blut haben -  sollten Sie damit vorsichtig sein, da durch Spargeln möglicherweise Gichtanfälle ausgelöst werden.

Aloha!

Frankreich – Paradies für Rohköstler

Märkte in Frankreich

Es ist nicht schwer sich in Frankreich von Vitalkost zu ernähren. Fast jeden Tag ist irgendwo in einem Dorf ein Markt, der beste frische Ware , oft direkt vom Kleinerzeuger und sehr frisch geerntet, präsentiert. Hier ein paar Impressionen… da läuft einem, im wahrsten Sinn des Wortes , das Wasser im Munde zusammen.

Markt in Sanary (an der Côte d’Azur)

Tomaten “Coeur de Boeuf” …

… ist eine herzförmige, hocharomatische Tomate aus Frankreich mit festem aber zartem Fruchtfleisch. Sie können Ihre Freunde damit erschrecken, indem Sie ihnen sagen, dass Sie (als veganer Rohköstler) ein “rohes” Ochsenherz gegessen haben. Das ist nämlich die deutsche Übersetzung für diese in meiner Heimat sehr beliebte Tomatensorte. Gemein oder?

Radieschen

Prüfender Blick auf kleine Artischocken

Diese Sorte heißt Violet de Provence. Sie wird in Frankreich vorwiegend roh gegessen, wenn sie noch jung ist und heißt dann “poivrade”. In den Artischockenblättern und -wurzeln sind Flavonoide und Chinasäurederivate enthalten. Sie sollen die Gallenabsonderung steigern und die Leberzellen schützen. Zusätzlich haben die Inhaltsstoffe eine Wirkung auf den Fettstoffwechsel und senken die Blutfettwerte.

Grüne und violette Spargel… meine Lieblingssorte

Bis bald mit einem Spargelrezept.

Aloha!

Nicht nur bei Rohköstler beliebt!

Abstecher nach Frankreich

Nach drei Wochen Abwesenheit vom Blog, bin ich wieder voll dabei und starte mit neuem Elan in die kommenden Wochen. Ich habe Anfang des Jahres in meinem Online-Shop neue Plätzchen aus Frankreich unter der Marke „BISCRU“ aufgenommen. Ich habe festgestellt, dass sie nicht nur unter Rohköstlern einen riesigen Erfolg haben, sondern auch viele Kochköstler sind davon begeistert. Diese Plätzchen werden in Frankreich sogar schon in Reformhäuser angeboten und erfreuen sich dort großer Beliebtheit.

Anfang Mai habe ich entschieden, auf dem Weg nach Südfrankreich, um noch ein paar Bilder für mein neues Buch einzufangen, einen Abstecher nach Veyrier du Lac (siehe Bild oben – bei fast winterlichen Temperaturen im Mai) am schönen See von Annecy (Savoyen) zu machen, um die Frau kennen zu lernen, die mir die BISCRU-Plätzchen vorgestellt und schmackhaft gemacht hatte. Sarah Diggins, eine Engländerin, die vor fünf Jahren mit Ihrer Familie nach Frankreich gezogen ist, hilft Firmen, die ihre Rohkostprodukte in Europa bekannter machen wollen: http://www.bluefishenergetics.com. Für sie steht die Gesundheit und Zufriedenheit des Menschen im Vordergrund.

Mehr oder weniger durch Zufall, hat sie mich letztes Jahr angeschrieben und wir haben gleich viele gemeinsame Interessen entdeckt und eine innige Verbindung aufgebaut. Wir werden in Zukunft noch einige Projekte gemeinsam realisieren.

Zu diesem Anlass gibt es im Online-Shop ein Sonderangebot für die BISCRU-Plätzchen.

Wenn Sie eine Probiertüte – süß oder deftig – kaufen, sparen Sie 1,50 €. Versuchen Sie diese Plätzchen und Sie werden Ihrem Umfeld davon überzeugen können, dass roh nicht doof ist ;-) sondern ein sehr attraktiver Weg zu mehr vitaler Gesundheit.

Hier bin ich mit Sarah und ihren drei Mädels, die sich immer mehr für Rohkost interessieren: Poppy (5), Sophie (7) und Emily (10)

Aloha!

Tag der Erde und grüne Smoothies.

Lust auf eine grüne Zukunft!

Vor genau 40 Jahren hatte der US-Senator Gaylord Nelson die Idee, einen Aktionstag für die Erde an Universitäten und in Schulen zu veranstalten. Sein Mitarbeiter Denis Hayes machte aus der Idee ein Weltereignis: Am 22. April 1970 feierten über 20 Millionen Menschen mit Aktionen den 1. Earth Day. Vierzig Jahre danach ist dieser Umweltaktionstag in mehr als 150 Ländern der Erde etabliert. Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Bürger und insbesondere die jungen Menschen in ein kreatives Umweltprojekt einzubinden. Bis heute blieben die Earth Days stets neutral, geben Hilfestellung, vernetzen und schaffen Medienpräsenz für die vielen Umweltinitiativen vor Ort. Jeder Einzelne wird dazu aufgerufen, für einen ökologisch geprägten Lebensstil zu stehen, damit wir unsere Lebensgrundlage aufbewahren können. Fangt heute an. Es ist nie zu spät. Jeder kleiner Schritt, jede kleine Aktion zählt.

Einer der Schwerpunkte von Earth Day ist es, zukunftsfähige Lebensweise mit dem Ziel der Selbstverantwortung und Selbstorganisation, für eine intakte Gesellschaft und eine gesunde Umwelt. Das heißt für mich, dass ich mein Leben und meine Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchte. Mit dem Thema Rohkost oder Vitalkost bin ich schon ein Schritt weiter, ich kaufe regional und biologisch ein, am liebsten auf dem Wochenmarkt.

Durch einen rohköstlichen Lebensstil unterstütze ich jeden Tag den Earth Day und nicht nur am 22. April. Ich gebe nicht nur mir und meiner Familie die optimale Gesundheit, sondern helfe, den Kohlendioxid-Fußabdruck zu reduzieren. Keine Kochplatte, kein Fleisch, kaum Müll. Aber das reicht bestimmt noch nicht und ich werde versuchen, heute und in den nächsten Jahren, mein Engagement für unseren Planeten zu zeigen und mehr für eine bessere Zukunft beizutragen. Was tragen Sie dazu bei?

Passend zum Thema „Lust auf eine grüne Zukunft“ möchte ich auf das Buch von Victoria Boutenko aufmerksam machen, das seit Anfang der Woche auch in meinem Online-Shop erhältlich ist.

Ich habe Victoria dieses Jahr auf der “Biofach” kennen gelernt und war sofort von ihrem fröhlichen Wesen sehr angetan. Sie hat eine sehr ruhige Ausstrahlung und beeindruckt durch ihr Wissen. Als sie mir damals ihre Zusage gegeben hat, als Schirmherrin für die zurückliegende Vitalkostmesse “Rohvolution” in Berlin tätig zu sein,  war ich hellauf begeistert. Die vielen positiven Kommentare der Besucher der Messe, ihres Vortrages und der beiden Workshops haben mir Recht gegeben.

Ihr neues Buch „Grüne Smoothies – lecker, gesund & schnell zubereitet“ beantwortet viele Fragen zur optimalen Anwendung und Zubereitung von grünen Smoothies. Sie zeigt auch, wie man Kindern und Tieren grüne Smoothies schmackhaft macht. Die mehr als 200 Rezepte lassen keine Genuss-Wünsche mehr offen. Wer am kommenden Sonntag, den 25. April, zu meinem Potluck nach Otterstadt kommen möchte, kann ein Rezept aus ihrem Buch gleich testen.

ACHTUNG -  für alle Kunden unseres Online-Shops

Wir haben vom 1. bis 13. Mai Betriebsferien und werden Ihre Bestellungen erst ab 14. Mai bearbeiten können.

Aloha!

Rohvolution 2010 in Berlin – Großartig!

Schirmherrin Victoria Boutenko, Besucher und Aussteller überwältigt

Es ist schon eine Woche her, dass das FEZ in Berlin seine Pforten für die sechste Ausgabe der internationalen Vitalkostmesse ROHVOLUTION geöffnet hatte. Ich möchte mich bei allen der über 5.000 Besucher bedanken, die dafür gesorgt haben, dass der Geist dieser Messe weiter familiär, freundschaftlich und harmonisch gestärkt wird.Ich möchte mich als Veranstalterin auch dafür entschuldigen, wenn es beim Einlass zeitweilig zu Verzögerungen und einem Stau gekommen ist. Wir haben mit einem solch großen Interesse von Gästen – im Vorjahr rund 2000 Besucher – nicht gerechnet. Wir haben für die Zukunft bereits Maßnahmen eingeleitet und ich verspreche Ihnen, dass der Einlass bereits in Augsburg reibungsloser ablaufen wird. Weitere organisatorische Verbesserungen sind aus den Erkenntnissen aus der Messe in Berlin geplant.

Auch möchte ich mich bei allen Helfern – angeführt vom Stellvertretenden Messeleiter Olaf Barczewski – bedanken, weil sie in einem unermüdlichen Engagement und mit sachlicher Ausstrahlung dafür gesorgt haben, dass die Messe reibungslos verlaufen ist.

Wenn Sie bei mir am Stand waren, haben Sie bestimmt festgestellt, dass meine “Mädels”, Daniela, Doreen, Nadine und Paula, Sie mit Wissen, Freundlichkeit und mit Herzblut bedient haben. Auch Euch einen großen DANK, ihr wart Spitze.

Als Messeauftakt hat das Rohkost-Buffet am Freitagabend wieder gezeigt, welche Geschmacksvielfalt in der Vitalkost steckt. Fast 100 Gäste waren voll des Lobes für die fünf Zubereiter – Petra Birr, Britta Diana Petri, Nelly Reinle-Carayon, Urs Hochstrasser und Andreas Vollmert – die eine Rohkost-Welt zur Schau stellten, die bis dahin kaum vorstellbar schien.

Ein fantastischer Genuss, der allerdings in Zukunft nur noch zu besonderen Anlässen stattfinden wird, da sich die Zubereiter nun wieder verstärkt ihrer eigentlichen Aufgabe als Aussteller zuwenden müssen.

Sie werden auf ihren Ständen in Zukunft ihre Rohköstlichkeiten auch weiterhin anbieten, sodass die Besucher ausreichend Gelegenheit finden werden, sich von der Rohkost verzaubern zu lassen.

Die Aussteller haben sich dieses Jahr wieder viel Mühe gegeben, um den Besucher das Beste, was die Rohkost-Welt anbietet, darzustellen. Es gab an vielen Ständen die Möglichkeit, die Kreationen der verschiedenen Zubereiter zu kosten, aber auch sich über Gesunderhaltung oder ganzheitliche alternative Ausbildungen und Zubereitungskurse oder Lehrgänge zu informieren, neue Geräte kennen zu lernen oder die Herstellung von kalt gepressten Ölen näher zu betrachten.

Auch tropische Früchte, Wildkräuter, Rohkost-Speiseeis und leckere Schoko-Brownies und gesunde Smoothies waren mit dabei. Das Wochenende brachte ein Füllhorn an Köstlichkeiten, Freundschaften und unvergessliche Momente.

Die ROHVOLUTION hat sich etabliert und wird sicherlich mit der Hilfe vieler Menschen in den nächsten Jahren zu einem großen und bedeutungsvollen Event.

Vergessen Sie nicht die nächsten Messen ROHVOLUTION in Augsburg am 19. und 20. Juni und in Speyer am 25. und 26. September. Wieder können Sie an meinem Stand neue Getränke und Gerichte kennen lernen! Lassen Sie sich überraschen, es wird das nächste Mal exotisch.

Last but not least möchte ich mich bei meinem Mann Volker – als Messeleiter der inzwischen größte Rohkost-Messe ihrer Art in Europa – dafür bedanken, dass er diese Veranstaltung mit einem gewaltigen und beispielhaften Einsatz zu dem gemacht hat, was es jetzt ist. Ich bin stolz auf Dich mein Schatz.

Aloha!

Kelp or not Kelp?

Kennen Sie Kelp-Nudeln?

Ich bin über einen Internet-Shop in USA auf dieses Produkt aufmerksam geworden und war neugierig, wie diese rohen Nudeln wohl schmecken mögen. Als endlich das Produkt aus Amerika kam und ich den Beutel öffnete, wusste ich, dass ich meine Gelüste auf Pasta-Gerichte in Zukunft damit befriedigen kann. Ich war so begeistert, dass ich sie in meinem Online-Shop aufgenommen habe.

Kelp-Nudeln sind genau das, was der Name verspricht: lange Nudeln aus Meeresgemüse. Sie werden aus „Kelp“ (eine Braunalge, die vor allem wegen ihres hohen natürlichen Jodgehaltes geschätzt wird), Natriumalginat (Natriumsalz der Alginsäure – Bestandteil der Zellwände einiger Braunalgenarten) und Wasser hergestellt. Auf Rückfrage beim Hersteller wurde mir versichert, dass diese Nudeln der Rohkost-Qualität entsprechen und nicht über 42 Grad Celsius behandelt worden sind.

Kelp-Nudeln sind sehr kalorienarm, glutenfrei, haben einen niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten und bieten viel Calcium und Eisen. Da der Geschmack relativ neutral ist, eignet sich jede Sauce dazu, sei es Vinaigrette, Pesto, eine Champignon- oder Tomatensoße. Sehr gut schmecken sie auch mit einer asiatischen Sauce.

Die seltsame Textur ist eher schwer zu beschreiben. Die Nudeln sind am Anfang eher knusprig, werden aber durch Einweichen zum Beispiel in Nama Shoyu oder mit einer Sauce eher weich. Sie sind einfach zu zubereiten: wässern und klar spülen, Sauce drüber, fertig. Guten Appetit!

Kelp-Nudeln sollen natürlich nicht Hauptbestandteil der Ernährung sein. Es sollte, wie alles, in Maßen gegessen werden. Es soll aber dem Nicht-Rohköstler oder dem Anfänger helfen, seine Gelüste auf Nudelgerichte zu befriedigen. Besser ist es natürlich immer noch, sich von naturbelassenen, undenaturierten LEBENsmittel zu ernähren. Aber ab und zu tut ein solcher „Nudel“-Teller gut und man bleibt trotzdem bei der Rohkost-Qualität. Nutzen Sie Ihre Kreativität und erleben Sie ein neues Abenteuer.

Aloha!

Raw-Potlucks in every Town!

Die Potluck-Welle ist nicht aufzuhalten!

Als ich 2008 angefangen habe, Roh-Potlucks zu organisieren, war die deutsche Landschaft mit solchen Treffen schwach übersät. Diese Treffen werden immer beliebter und der Kreis der Teilnehmer immer größer.

Potluck ist ein Begriff aus den USA und Kanada, der wörtlich übersetzt “Topfglück” heißt, also frei interpretiert „es wird gegessen was auf den Tisch kommt“. Gemäß einem landesüblichen Brauchtum bringt bei einer Zusammenkunft von Bekannten (aber auch in Kirchengemeinden, Sportvereinen oder anderen Gruppen) jeder eine Speise mit, die für mehrere Teilnehmer reicht und dann mit allen geteilt wird. So entsteht ein mehrgängiges Buffet erlesener Delikatessen. Je größer die Gruppe, desto vielfältiger die Auswahl. Rohkost-Liebhaber treffen sich oft in den USA und Großbritannien zu solchen „Roh-Potlucks“.

Seit Anfang des Jahres hat sich Heike Michaelsen von GermanyGoesRaw zur Aufgabe gemacht, alle Potlucks in Deutschland zu registrieren und in einer Datenbank zusammen zu stellen, die Sie auf ihrer Seite einsehen können. GermanyGoesRaw hat sich zum Ziel gesetzt, in allen deutschen Großstädten (81!) einen Roh-Potluck zu initiieren. Außerdem werden Interessierten mit Infoflyer unterstützt, die dort herunter geladen werden können.

Was halten Sie von dieser Idee? Wäre es für Sie eine Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen und vegane Rohkost-Gerichte zu genießen, Rezepte auszutauschen, über die Vorteile der Rohkosternährung zu sprechen, sich über Gesundheit und andere interessante Themen auszutauschen? Wer nicht selber Rohköstler ist, möchte aber die Rohkost näher kennen lernen, ist herzlich willkommen. Wir sind keine Dogmaten und versuchen nicht irgend jemand zur Rohkost zu bekehren. Unser Ziel ist es, mit Spaß an der Freude, diese Art der Ernährung, frisch, vital und köstlich, gesellschaftsfähig zu machen.

Während der nächsten Rohvolution in Berlin (27.-28. März) werde ich an meinem Stand „RohKöstlich“, in Zusammenarbeit mit Heike Michaelsen, eine Liste auslegen, in der Initiatoren und Interessenten ihre Email-Adresse eintragen können. Anschließend wird eine Art “Anleitung” an den Initiator der jeweiligen Großstadt-Gruppe gesendet und die Email-Adressen weiterer Interessenten seiner Stadt werden ihm mitgeteilt.

Wer sich also in seiner Stadt mit vielen Rohkost-Interessierten auf einen netten Raw Potluck oder eine schöne Raw-DVD-Night treffen möchte, soll sich entweder bei GermanyGoesRaw(at)web.de melden oder an meinem Stand auf der Messe Rohvolution in Berlin kommen und sich dort eintragen.


Zu guter Letzt: Raw-Potlucks kann man bereits ab 2 Personen starten! Im Frühling, Sommer, Herbst kann man die Raw-Potlucks auch einfach nach draußen verlegen, z.B. in Kombination mit einer Wildkräuter-Wanderung oder als Raw-Picknick.

Und nicht vergessen: am 10.10.10. ist Potluck-Marathon zum Weltrohkosttag. Stefan Hiene, Initiator des Weltrohkosttages, legt an diesem Tag den Schwerpunkt auf Roh-Potlucks. Es wird ein Potluck-Marathon rund um die Welt stattfinden. Laden auch Sie in Ihrer Stadt zu einem Roh-Potluck ein, so dass in Deutschland eine große Potluck-Welle ausgelöst wird.

Aloha!

7 Tage, die mein Leben bewegten

Frisch und energiegeladen durch die Keimling-Vitalwoche

Voller Erwartung fuhr ich Anfang März in die Lüneburger Heide, um an der Keimling Vital-Woche teilzunehmen. Eins kann ich vorab sagen: meine Erwartungen wurden nicht getroffen… sie wurden übertroffen.

Durch diese Woche führte Peter Dreverhoff mit großem Wissen, angenehmer Zurückhaltung und mit einer gesunden Portion an Motivation. Diese benötigten wir am Anfang, um morgens bei Minus-Temperaturen durch den Schnee, das Nordic Walking-Programm durchzuführen.

Auch das „kleine“ Frühstück (Heilerde und Cassia) war für manchen Teilnehmer am Anfang eine Überwindung, die sich aber im Laufe der Woche legte. Heilerde dient dazu, Gifte im Körper zu binden und die Cassia Fistula, unterstützt die Entgiftung des Organismus und hilft beim Ausscheiden.

Peter erklärte am Anfang, wie man satt wird und ein Maximum an Nährstoffe zu sich nimmt, wenn man mit allen seinen Sinnen isst. Alle Teilnehmer haben wieder gelernt, ursprüngliches, undenaturiertes LEBENsmittel zu schmecken.

Es war eine tolle Erfahrung. Durch sensitives Essen merkt der Körper sofort, wenn er genug von einem Lebensmittel hat, indem er eine natürliche Sperre einbaut. Es schmeckt nicht mehr so gut, die Lippen können dick werden, die Zunge brennen oder der Hals fängt an zu kratzen. So wehrt sich der Körper gegen einen Überfluss. Dies funktioniert aber nur, wenn die rohe Nahrung für sich und ungewürzt gegessen wird. Bei der gemischten Kochkost entfällt diese Sperre, da der Körper die einzelnen Elemente nicht auseinander halten kann. Deswegen geschieht es oft, dass die Leute sich überessen und so an Gewicht zunehmen.

Morgens ging es mit voller Energie und gestärkt vom „kleinen“ Frühstück ;) und nach einer Viertelstunde „Aufwach“-Gymnastik, eine Stunde mit den Nordic Walking-Stöcken durch die Schnee bedeckte Lüneburger Heide. Nach der Rückkehr wartete ein reich bedecktes Obst-Büffet, das täglich eine neue tropische Frucht als Hauptdarsteller hatte. So lernten die Teilnehmer im Laufe der Woche verschiedene Ananassorten, Grapefruits, Mangos, granatapfel, Papayas und viele andere Obstsorten kennen.

Nach dem Frühstück gab es jeden Tag eine Wanderung bis zu 12 Kilometer durch die Winterlandschaft der Lüneburger Heide (super Erlebnis!). Die Nachmittage standen zur freien Verfügung (wobei man sich bei Massagen, Sauna, basischen Fußbäder oder Lesen die freie Zeit gestalten konnte).

Am frühen Abend folgte man dem Ruf der Rohkost-Werkstatt, in der Peter Dreverhoff mit Tipps und Tricks in die Geheimnisse der verschiedenen Geräte und unterschiedlichen Rezepte einweihte. Es folgte ein lukullisches Büffet mit Ölfrüchten und Gemüse. Den Abschluss des Tages bildete ein Vortrag von Peter über verschiedene Gesundheitsfragen.

Die kulinarischen Köstlichkeiten der Natur gepaart mit netten Gesprächen mit vielen interessanten Menschen in entspannter Atmosphäre und viele Informationen haben aus dieser Woche einen unvergesslichen Urlaub gemacht, den man sich ab und zu gönnen sollte und den ich nur empfehlen kann.

Frisch und voller Energie konnte ich mich anschließend in die Vorbereitungen zur nächsten Messe Rohvolution in Berlin (27.-28. März) stürzen. Vergessen Sie nicht! Wenn Sie mich an meinem Stand besuchen und das Kennwort “Kelp” nennen, erhalten Sie dort eine kleines Präsent und Informationen und Kostproben zu unseren neuesten Rohkost-Produkten.

Aloha!

Pizza Mamma Mia

Eine Pizza, die alle Sinne weckt … Fantastico!!!

Heute möchte ich Ihnen ein Rezept vorstellen, das auch Menschen schmeckt, die mit der Rohkost nichts anfangen können. Sie müssen nicht gleich verraten, dass diese nicht gebacken und ohne Mehl oder Eier zubereitet ist. Sie werden ihren Gästen damit begeistern und überraschen.

Zutaten (für ein Blech im Excalibur)
Die Maßeinheit “Tasse”   ist eine amerikanische Maßeinheit und entspricht rund 238 Millilitern. Es handelt es sich um ein Volumenmaß. Ich nehme dazu immer eine  Kaffeschale (ein Bol, wie man in Frankreich dazu sagt).

Pizzateig
1 Tasse gelbe Leinsamen, 1 Tasse braune Leinsamen, 1 Zwiebel, 100 g Staudensellerie, 1 Karotte, 1 Tomate, 1 Knoblauchzehen, Saft einer ½ Zitrone, Pfeffer, 1 TL Salz
„Cheddar“-Käse
1 Tasse Cashewkerne, 1 rote Paprika, 3 EL Zitronensaft, 1 TL Salz, 3 EL Wasser
Tomaten-Sauce
3  Tomaten, 5 EL Olivenöl, 1 Knoblauchzehe, 12 sonnengetrocknete Tomaten, 4 entkernte Datteln, 1 TL Meeressalz, 2 TL Majoran
Belag
6 mittlere Champignons, 2 Frühlingszwiebeln, 1 rote Paprika
Zubereitung
Pizzateig
Braune und goldene Leinsamen fein mahlen. Gemüse putzen und klein schneiden. Alle Zutaten in die Küchenmaschine geben und weiter mahlen.
Die Mischung anschließend mit einer Spachtel ein Zentimeter dick auf einem Paraflexx-Einlegebogen ausstreichen. Drei Stunden bei 42° C trocknen, danach umdrehen und Paraflexx-Einlegebogen entfernen. Weitere drei Stunden trocknen.
„Cheddar“-Käse
Die in Wasser eine Stunde eingeweichte Cashew-Kerne abtropfen. Alle Zutaten in der Küchenmaschine füllen und mixen bis alles glatt ist.
Tomaten-Sauce
In Wasser eine Stunde eingeweichte Tomaten und Datteln gut abtropfen. Alle Zutaten in der Küchenmaschine füllen und mixen bis alles glatt ist.
Belag
Champignons in feine Scheiben schneiden und zirka eine Stunde in Nama Shoyu (Soja Sauce) marinieren. Paprika und Frühlingszwiebeln klein schneiden und mit italienischen Kräutern und Olivenöl zirka eine Stunde marinieren.
Pizza belegen
Nachdem der Pizzateig insgesamt sechs Stunden getrocknet hat, Pizza auf ihre ursprüngliche Seite umdrehen und mit einer dünnen Schicht „Cheddar“-Käse belegen.
Tomaten-Sauce über die Käse-Schicht streichen.
Pizza mit den Champignonsscheiben belegen und die marinierten Frühlingszwiebel/Paprika-Mischung drüber geben. Weitere vier bis fünf Stunden bei 42°C trocknen. Mit frischem Basilikum bestreuen und servieren. Sie können auch das Basilikum eine halbe Stunde vor Ende des Trocknunvorgangs drüber streuen.
Serviervorschlag
Diese Pizza und weitere Gourmet-Gerichte können Sie bei mir während der Ausbildung zum Rohkost-Chef und -Instruktor nach Alissa Cohen lernen. Sie erlernen während dieser 3-tägigen Ausbildung Grundsätzliches über die Rohkost-Ernährung, die Handhabung verschiedener Geräte, die Herstellung von einfachen Speisen und Gourmet-Gerichten, die Kunst des Dehydrierens und der Sprossenkeimung sowie vieles mehr.
Buon Appetito…

Grüne Smoothies von Victoria Boutenko

Das neue Buch von Victoria Boutenko “Grüne Smoothies: lecker, gesund und schnell zubereitet” erscheint Mitte Februar im Hans-Nietsch-Verlag. Als Veranstalterin der Messe “Rohvolution” freue ich mich ganz besonders Victoria  am 27. und 28. März in Berlin Willkommen zu heißen.




 
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