Kennen Sie Kelp-Nudeln?
Ich bin über einen Internet-Shop in USA auf dieses Produkt aufmerksam geworden und war neugierig, wie diese rohen Nudeln wohl schmecken mögen. Als endlich das Produkt aus Amerika kam und ich den Beutel öffnete, wusste ich, dass ich meine Gelüste auf Pasta-Gerichte in Zukunft damit befriedigen kann. Ich war so begeistert, dass ich sie in meinem Online-Shop aufgenommen habe.
Kelp-Nudeln sind genau das, was der Name verspricht: lange Nudeln aus Meeresgemüse. Sie werden aus „Kelp“ (eine Braunalge, die vor allem wegen ihres hohen natürlichen Jodgehaltes geschätzt wird), Natriumalginat (Natriumsalz der Alginsäure – Bestandteil der Zellwände einiger Braunalgenarten) und Wasser hergestellt. Auf Rückfrage beim Hersteller wurde mir versichert, dass diese Nudeln der Rohkost-Qualität entsprechen und nicht über 42 Grad Celsius behandelt worden sind.
Kelp-Nudeln sind sehr kalorienarm, glutenfrei, haben einen niedrigen Gehalt an Kohlenhydraten und bieten viel Calcium und Eisen. Da der Geschmack relativ neutral ist, eignet sich jede Sauce dazu, sei es Vinaigrette, Pesto, eine Champignon- oder Tomatensoße. Sehr gut schmecken sie auch mit einer asiatischen Sauce.
Die seltsame Textur ist eher schwer zu beschreiben. Die Nudeln sind am Anfang eher knusprig, werden aber durch Einweichen zum Beispiel in Nama Shoyu oder mit einer Sauce eher weich. Sie sind einfach zu zubereiten: wässern und klar spülen, Sauce drüber, fertig. Guten Appetit!
Kelp-Nudeln sollen natürlich nicht Hauptbestandteil der Ernährung sein. Es sollte, wie alles, in Maßen gegessen werden. Es soll aber dem Nicht-Rohköstler oder dem Anfänger helfen, seine Gelüste auf Nudelgerichte zu befriedigen. Besser ist es natürlich immer noch, sich von naturbelassenen, undenaturierten LEBENsmittel zu ernähren. Aber ab und zu tut ein solcher „Nudel“-Teller gut und man bleibt trotzdem bei der Rohkost-Qualität. Nutzen Sie Ihre Kreativität und erleben Sie ein neues Abenteuer.
Aloha!

























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